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Schnee ...

von bprimigZuletzt verändert: 21.03.2006 11:22

Die tibetischen Hunde sind Winter-Fans. Aber Schnee verursacht auch Probleme.

Ein Apso, der zum ersten Mal Schnee erlebt, ist einYuni war vom ersten Schnee begeistert! überglücklicher Hund. Es gibt kaum etwas Schöneres, als die Nase tief in den Schnee zu stecken oder sich darin zu wälzen.

Für das Fell ist das grundsätzlich hervorragend. Es gibt kaum eine bessere Reinigung.

Schneeklumpen im Fell

Was aber gerade bei feuchtem und schwerem Schnee unvermeidbar ist: die Klumpen an den Pfoten und am Bauch.
Solange der Hund in Bewegung bleibt, wird ihm nicht kalt werden. Die Feuchtigkeit und Kälte dringt durch die dichte Unterwolle nicht bis zur Haut durch.

Schwierig wird es, wenn der Hund längere Zeit lange liegen bleiben muss. Ein Gasthaus-Besuch mit einem Schneeklumplen-Hund: Verkühlungsgefahr.
Daher: Am schnellsten Weg nach Hause. Den Apso in die Badewanne stellen und das Fell mit warmem Wasser "enteisen".

Ein Tipp für unterewegs: eine gut saugende Decke im Auto, die samt dem Schmelzwasser herausgenommen werden kann.


Wer den Apso zum Auto zurück tragen muss, weil die Schneeklumpen Bewegung nahezu unmöglich machen: einfach wie ein Schaf über die die Schultern legen.

Schnee zwischen den Pfotenballen

Hier hilft Vorbeugung: Die Haare zwischen den Pfotenballen möglichst stark kürzen. Damit hat der Schnee keine Chance mehr, an Haaren zu schmerzhaften und scharfkantigen Eiskristallen zu werden.
Die Pfoten mit Hirschtalg oder einem anderen Fett vor dem Spaziergang dick einzuschmieren, wirkt ebenfalls. Allerdings: Hunde neigen dazu, diese Fette sofort wieder abzulecken. Wer also mit dem Auto zum Spaziergehgelände fährt, sollte die Pfoten erst unmittelbar vor Ort einschmieren.

Schnee im Magen

Viele Hunde fressen gerne Schnee und ist oft nicht wirklich zu verhindern. Die meisten Hunde vertragen das auch problemlos.

Gefährlich ist  das Salz auf den Strassen, das den Rachen und die Magenschleimhäute angreift. Stadthunde sollten daher unbedingt daran gehindert werden, Schnee zu fressen. Nach einem Spaziergang ist es notwendig, die Pfoten mit klarem Wasser gründlich auszuspülen, damit die Hunde nicht Schnee- und Salzreste abschlecken.

Sollte sich ein Hund verkühlen, lesen Sie die Hausmittel gegen Winterleiden.