Futter für's Fell
Mit bestimmten Zusatzstoffen zum Futter können ein schönes glänzendes Fell und eine gesunde Haut unterstützt werden.
Bierhefe
Germ wird seit 5000 Jahren als Heilmittel eingesetzt. Heute wird er in erster Linie zur Unterstützung des Fellwechsels und zur Vorbeugung gegen Haut– und Fellprobleme eingesetzt.
Die billigste Variante ist der Germwürfel, von dem ein Eck abgebrochen und über das Futter gestreut wird. Leichter zu verwerten ist für den Hund der Trockengerm, dessen Zellwände aufgespaltet wurden.
Kräuter und Pflanzen
Die meisten Kräuter, die dem Futter beigemischt oder als Tee gegeben werden, wirken indirekt durch Stoffwechselförderung auf Haut und Fell, andere direkt:
Bambus hilft bei brüchigem Fell und brüchigen Krallen. Er enthält zu 77 Prozent Kieselsäure, die ein wesentlicher Bestandteil von Haut und Knochen ist.
Brennesseln unterstützen ebenfalls den Glanz des Fells. Ein kleiner Löffel voll mehrmals die Woche ins Futter reicht für unsere kleineren Rassen.
Eine Abreibung mit Brennesseltee lässt das Fell ebenfalls glänzen. Das wirkt auch gegen den Juckreiz nach Flohbissen.
Bei langwierigen Hauterkrankungen ist der Wurzelstock der Quecke ein Heilmittel. Kleingeschnitten und eventuell eingeweicht kann sie ins Futter gegeben werden.
Öle
Die meisten Öle entfalten ihre Wirkung auf die Haut nicht innerlich, sondern als Packungen oder Ölwickel. Erdnussöl und Mandelöl sind Beispiele, die trockene und schuppige Haut mit Nährstoffen versorgen. Auch Liegeschwielen können damit behandelt werden.
Wer Öle zufüttert, muss darauf achten, dass sie aus einer Kaltpressung kommen. Ab einer Temperatur von 40 Grad werden die empfindlichen Fettsäuren zerstört.
Hanföl ist ein altes Hausmittel gegen Dermatitis. Unter diesen Begriff fällt eine Vielzahl an Hauterkrankungen. Gleichzeitig stärkt Hanföl das Immunsystem.
Leinöl, Sesamöl, Sojaöl und Nachtkerzenöl optimieren den Fellglanz, verbessern die Fellbeschaffenheit und schützen vor vorzeitiger Hautalterung.
Vorsicht ist bei der Verwendung von Fischölen geboten. Lebertran wird gerne als Winterzugabe empfohlen. Zu viel Vitamin D ist allerdings schädlich.